INNERER FRIEDEN

Würde man eine Umfrage starten und Menschen fragen, was sie als höchstes Ziel ihres Lebens ansehen, würden viele wohl spontan „Glück“ oder „glücklich sein“ antworten. Doch ist das Fundament für unser Glück nicht vielmehr der innere Frieden?

Glück kommt und geht. Das kennen wir alle. Ein guter Moment, ein schönes Gespräch, ein Urlaub, ein Erfolg – und dann ist er wieder vorbei. Und manchmal bleibt danach diese Unruhe. Dieses: Hoffentlich hält das. Oder: Bitte nicht schon wieder vorbei.

Glück ist wie Sonnenschein: wunderbar, aber niemals konstant.

Innerer Frieden fühlt sich anders an. Er ist nicht laut, nicht euphorisch, nicht spektakulär. Er ist still und unabhängig von äußeren Bedingungen. Er kann uns tragen, wenn rundherum gerade Chaos herrscht.

Glück ist abhängig – innerer Frieden ist erlernbar

Glück entsteht häufig aus äußeren Erfolgen, Ereignissen oder erfüllten Erwartungen:
eine schöne Reise, eine Liebesbeziehung, berufliche Anerkennung, Gesundheit, Sicherheit.

Doch sobald sich die Umstände verändern – und das tun sie früher oder später –, verändert sich auch unser Glücksgefühl.

Innerer Frieden hingegen ist ein Zustand, den wir in uns selbst entwickeln können – unabhängig davon, was im Außen passiert. Wir können ihn trainieren wie einen Muskel.

Ich merke im Alltag oft, wie schnell ich aus dem Frieden falle.
Ein falsches Wort.
Eine blöde Mail.
Ein Blick, der mich triggert.
Ein Tonfall.

Und zack – bin ich innerlich woanders.
In Gedanken.
In Rechtfertigungen.
In Ärger.
In Selbstkritik.

Ich kann nicht steuern, ob jemand mich mag, ob etwas gelingt, ob ein Plan aufgeht, ob das Leben gerade leicht oder schwer ist.
Aber ich merke: Ich kann beeinflussen, ob ich innerlich dagegen bin.
Ob ich mich festbeiße oder loslasse.
Ob ich mich verurteile oder mir begegne.

Innerer Frieden heißt für mich oft ganz bewusst:
nicht zurückschießen,
nicht gleich antworten,
nicht alles persönlich nehmen.

Es heißt:
einen Atemzug mehr,
einen Gedanken weniger.

Innerer Frieden beginnt in uns.

„Nichts wird leichter. Alles bleibt so schwer, wie es ist. Nur du wirst besser.“

Für mich war das eine wunderbare Erkenntnis.
Eine, die leise geblieben ist – und viel verändert hat.

Wir müssen keine Opfer unserer Lebensumstände sein.
Wir haben mehr Einfluss, als es sich oft anfühlt.

Innerer Frieden entsteht nicht auf einmal.
Sondern auf einem Weg, den man im Kleinen geht:
im Gespräch, im Stau, im Chaos, im Missverständnis, im eigenen Kopf.

Wenn wir innerlich stabil sind, müssen wir am Glück nicht mehr festhalten.
Wir können es genießen, ohne Angst, es zu verlieren.
Wir können es loslassen, ohne zu verzweifeln.

Dann wird Glück ein Geschenk.
Kein Beweis.
Kein Maßstab.
Kein Druck.

Und das spüre ich im Alltag:
Wenn jemand mich kritisiert und ich nicht sofort in Verteidigung gehe.
Wenn etwas nicht klappt und ich mich nicht gleich abwerte.
Wenn ein Plan platzt und ich nicht denke, alles ist umsonst.

Das sind kleine Momente.
Aber sie machen einen großen Unterschied.

Innerer Frieden schafft nicht nur die Grundlage für unser eigenes Wohl, sondern auch für eine Welt, in der wir weniger konkurrieren und mehr verbinden.

In den folgenden Blogtexten und LUMA Insta-Beiträgen findest du Impulse, die dir helfen, Gelassenheit und Gleichmut in dir zu stärken – gerade dann, wenn der Alltag dich prüft. Denn je tiefer dein innerer Frieden in dir verwurzelt ist, desto natürlicher entsteht daraus ein Leben, das leichter, freier und glücklicher wird. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil du es bist, der im Inneren stabil bleibt.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen – und beim Mitnemnen in deinen Alltag.

LUMA – it begins in you.

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